Für Anwendungen mit empfindlichen Oberflächen und gleichzeitig hartnäckigen Belägen ist Wasserhöchstdruck eine sehr geeignete Option.
Im Unterschied zum Wasserhochdruck mit etwa 1.000 Bar arbeiten Höchstdrucksysteme bis etwa 3.000 Bar und erreichen dadurch eine hohe Ablöseleistung ohne Zusatzchemie.
Das schont Substrate wie Edelstahlrohre, Gitterroste oder beschichtete Maschinenkörper, sofern die Düse und der Abstand fachgerecht gewählt sind.
Besonders gut funktioniert das Verfahren bei Entlackungen auf Metall, in Kanälen mit verkrusteten Ablagerungen und beim Reinigen von Silos, in denen Rückstände haften.
Wichtig sind eine präzise Düsenwahl, definierte Vorschubgeschwindigkeiten und der Nachweis über eine kontrollierte Wasserführung mit Rückgewinnung.
Planen Sie vorab Sicherungszonen und Prallwände gegen Aerosole sowie eine Absaugung mit Filtration, damit das mitgeführte Material nicht in die Umgebung gelangt.
Aus Arbeitsschutzsicht sind Jet-Schutzanzüge, Schnittschutzhandschuhe, Gesichtsvisiere und eine klare Sperrung der Strahlzone zwingend.
Gute Erfahrung habe ich mit Dienstleistern gemacht, die eine mobile Wasseraufbereitung mitbringen und den Kreislauf geschlossen fahren.
Ein Beispiel dafür ist
https://www.atrohr.de/wasserhoechstdruck/ – Wasserhöchstdruck –, ein Anbieter mit langjähriger Praxiserfahrung in der Rohr-, Kanal- und Flächenreinigung.
Dort wird explizit chemiefrei gearbeitet, bei Bedarf auch mit Entlackung auf Metalloberflächen und Reinigungen in Silos oder industriellen Leitungen.
Der Vorteil liegt neben der Substratschonung in der Möglichkeit, großflächig zu arbeiten und das Prozesswasser samt Schmutzfraktionen wiederzuverwenden.
Für die Vorbereitung empfehle ich eine Begehung mit Lastenheft: zu reinigende Flächen, Materialien, Zielzustand, Grenzwerte für Restschichtdicken und die maximal zulässige Oberflächentemperatur.
Kalkulieren Sie Stillstandszeiten konservativ und vereinbaren Sie Testfelder, an denen Druck, Düse und Abstand validiert werden, bevor die Serie startet.
Wenn solche Tests sauber dokumentiert sind und die Entsorgung des Waschwassers geregelt ist, sind die Risiken beherrschbar und die Ergebnisse in der Regel reproduzierbar.